SIGNALANLAGENBAU

FES Bahntechnik

Rundum sorglos Kompetenz für Bestandstechnik

Wir passen konventionelle Stellwerkstechnik aus allen Generationen den neuen Anforderungen und neuer Gesetzgebung an. Ob mechanische Stellwerke, elektromechanische Stellwerke, Relaisstellwerke, Drucktastenstellwerke und EZMG Stellwerke. Dabei entwickeln wir sichere und effiziente Lösungen für das  Stellwerk, die Strecke und den Bahnübergang.

Zertifizierung LST Urkunde (PDF-Download)

 

Bf. Großheringen
Bf. Crossen, NXK-Auflassung Stellwerk W1
Bf Dittmannsried DRS 2
Bf. Loitsch-Hohenleuben
Bf. Wolkramshausen
Bf. Heringen, Bf. Heimboldshausen

Bahnstrecken:


Halle-Erfurt, Naumburg-Saalfeld, Sömmerda-
Großheringen


Bundesland:


Thüringen


AG:


DB Bahnbau Gruppe


Was:


Spurplananpassung

Aufgabenstellung:


Im Rahmen einer komplexen Rationalisierungsmaßahme zum Spurplan Großheringen und zur partiellen Geschwindigkeitserhöhung wurden umfassende Anpassungen in der Signaltechnik notwendig. In diesem Zusammenhang sollten die in den durchgehenden Hauptgleisen vorhandenen Doppelkreuzungsweichen aufgelöst werden.


Umsetzung:


Die Umbautechnologie sah mehrere Bauzustände vor, die jeweils u.a. umfangreiche Schaltarbeiten im dortigen Relaisstellwerk nach sich zogen. Die gesamte Gleisfreimeldeanlage in Bauform II - Technik wurde überarbeitet und neu eingestellt. Die neu eingebauten Weichen wurden komplett mit neuen Verschlusseinrichtungen, Stellvorrichtungen und neuen Weichenheizungen versehen. Die teils abgängige Kabelanlage wurde im Zusammenhang mit der Baumaßnahme überarbeitet und auf einen regelkonformen Zustand gebracht.


Besondere Herausforderung:


Der Umbau in den durchgehenden Hauptgleisen mit 6 Weichen erfolgte im Rahmen einer 100-Stunden-Totalsperrung und konnte ohne Zeitüberschreitung realisiert werden.

Bahnstrecke:


Leipzig-Plagwitz-Zeitz-Gera


Bundesland:


Thüringen


AG:


DB Netz AG


Was:


Zentralisierung der Signaltechnik

Aufgabenstellung:


Das Bauvorhaben diente der Reduzierung von Gleisanlagen auf Grund des Rückganges des Verkehrsaufkommens und der daraus resultierenden Rationalisierung des damals verhältnismäßig hohen Personalaufwandes zur Betriebsführung.


Umsetzung:


Im Bahnhofsbereich wurde eine technische Gleisfreimeldung mit Frauscher Achszählern installiert. Dazu wurde die vorhandene Relaisanlage Bauform II des Stellwerks B1 mit den nötigen Gruppen zur Gleisfreimeldung erweitert. Um den Betrieb während der Umbauphase nicht unnötig durch Umbauarbeiten am Pult zu behindern, wurde das vorhandene Gleisbildpult durch ein neues mit der gleichen Größe ersetzt. Dieses wurde parallel aufgebaut und nach und nach in Betrieb genommen. Im elektromechanischen Hebelwerk wurden freie Hebelplätze für die Ansteuerung der Weichen genutzt. Diverse Signale wurden neu aufstellt, versetzt oder zurückgebaut. Alle Signale wurden mit PZB ausgerüstet. Alte Abhängigkeitskabel wurden entfernt und ausgebaut, neue Kabel verlegt.

Bundesland:


Bayern


AG:


DB Netz AG Nürnberg


Was:


Herstellen Abhängigkeit einer Anschlussweiche

Aufgabenstellung:


Errichtung einer Gleisfreimeldeanlage einschließlich der erforderlichen Abhängigkeiten zu der bestehenden mechanischen Stellwerks- und Relaisanlage.


Umsetzung:


Im Innenbereich des Stellwerks wurde ein Relaisschrank Bauform DRS II errichtet, die Gleisfreimeldeanlage integriert, einschließlich der notwendigen Schaltungen zur Herstellung der Abhängigkeiten zu den bestehenden Anlagenteilen. Für die Ausleuchtung und Grundstellungsbedienungen der Achszählanlage wurde ein Bedienpult geliefert und montiert. Im Außenbereich ist eine Kabelanlage für die Achszählanlage errichtet worden und die entsprechenden Zählpunkte montiert und in Betrieb genommen.

Bahnstrecke:


Gera-Mehlteuer


Bundesland:


Thüringen


AG:


DB Netz AG


Was:


Umrüstung / Ersatz EZMG Signale

Aufgabenstellung:


Der Bf. Loitsch-Hohenleuben ist mit einem EZMG-Stellwerk Baujahr 1982 ausgerüstet. Die installierten Signale sowjetischer Bauart sollten, wegen erheblicher Durchrostungsschäden ausgebaut und durch Lichtsignale Bauart WSSB mit Betonmast ersetzt werden.


Umsetzung:


Im Innenbereich des Stellwerks wurden Schaltarbeiten im Relaisraum zur Anpassung der Lampenstromkreise notwendig. Unter Einsatz von Zweiwegetechnik wurden acht abgängige EZMG-Signale nacheinander rückgebaut. Zug um Zug erfolgte der Aufbau der neuen Signale unter Deckung einer Betra, unter Nutzung von Zugpausen und operativen Gleissperrungen. Durch diese Maßnahme wurde der Regelzustand hinsichtlich der Instandhaltungsanforderungen umgesetzt. Zusätzlich ist eine Verbesserung der Sichtbarkeiten der Signalbilder erreicht worden.

Bahnstrecken:


Erfurt - Nordhausen und Halle – Hann. Münden


Bundesland:


Thüringen


AG:


DB Netz AG


Arge Wolkramshausen:


Hasselmann GmbH  / NTG Bau GmbH


Was:


Infrastrukturausbau ESTW Wolkramshausen und


Geschwindigkeitserhöhung Nordhausen - Wolkramshausen

Aufgabenstellung:


Trassierungs- und zustandsbedingt genügten der Bf. Wolkramshausen und der Abschnitt Nordhausen – Wolkramshausen nicht mehr den Anforderungen zur wirtschaftlichen Betriebsführung von Bahnanlagen. Die DB Netz AG betrieb einen grundhaften Ausbau der Strecke mit dem Ziel einer Verkürzung der Reisegeschwindigkeit.


Umsetzung:


Der Spurplan wurde mit Bauzuständen in LST Alttechnik errichtet, das ESTW  im Endzustand auf den neu errichteten Spurplan aufgesetzt. Der Bf. Wolkramshausen wurde durch 2 mechanische Stellwerke der Bauart Einheit mit Lichtsignalen im HI-System bedient. Im Bf. Nordhausen befinden sich mehrere Stellwerke mit gemischter Stellwerkstechnik. Es handelt sich um mechanische Stellwerke in Kombination mit Elementen der Gleisbildtechnik GS II DR. Alle Signale sind Lichtsignale im HL-System.


Im Bf. Nordhausen war zur Anpassung an das neue ESTW Wolkramshausen die Aufrüstung der vorhandenen konventionellen Stellwerkstechnik zum Gleiswechselbetrieb erforderlich. Für die Blockanpassung mit Einbeziehung von ESTW-Zentralblocksignalen im Streckenabschnitt zw. Nordhausen und Wolkramshausen ist in Nordhausen die ESTW-Schnittstelle EBL2000 eingebaut und mit vorhandener Stellwerkstechnik verknüpft worden. Die Signalbedienung der Einfahrsignale wurde im Stellwerk Nb zentralisiert.

Bahnstrecken:


Gerstungen – Vacha


Bundesland:


Hessen


AG:


DB Netz AG


Was:


Nachrüstung Schrankenabhängigkeit BÜ-Anlagen

Aufgabenstellung:


Im Rahmen der Sicherheitserhöhung an wärterbedienten Schrankenanlagen vom Typ NFA 60 wurde durch die DB Netz AG eine Schaltung entwickelt, welche die Sicherheit dieser Anlagen verbessert. In den Bahnhöfen Heringen und Heimboldshausen sollten die BÜ`s  011,4 und 018,0 mittels dieser freigegebenen Grundschaltung genannt „System Cadenberge“ in Abhängigkeit gebracht werden. Die Schaltungsentwicklung beruht auf die im Bf. Cadenberge angewandte technische Lösung. Dort wurde ein Windenverschluß in Abhängigkeit gebracht.


Umsetzung:


Der Bf. Heringen liegt im km 11,6 der eingleisigen nicht elektrifizierten Nebenbahn Vacha – Gerstungen und wird von dem elektromechanischen Stellwerk Hef der Bauform E43/50, Baujahr 1973 gesteuert. Die Signalisierung erfolgt ausschließlich durch Lichtsignale. Alle Haupt- und Vorsignale sind mit PZB-Einrichtungen gesichert. Der Bahnübergang BÜ 011,4 wird durch eine wärterbediente Schrankenanlage vom Typ NF(A) technisch gesichert.Die Grundschaltung „Cadenberge“ wurde durch FES im Bf. Heringen angewandt und umgesetzt.


Der Bf. Heimboldshausen wird von einem mechanischen Stellwerk Hf der Bauform Einheit, Baujahr 1951 gesteuert. Die Signalisierung im Bereich des Bahnüberganges erfolgt mit Formsignalen, In Richtung Vacha sind Lichtsignale ausgestellt. Alle Haupt- und Vorsignale sind mit PZB-Einrichtungen gesichert. Der Bahnübergang BÜ 018,0 wird durch eine wärterbediente Schrankenanlage vom Typ NF(A) technisch gesichert.Auch hier wurde das „System Cadenberge“ durch uns eingebaut, allerdings war hier der Anwendungsfall „Abhängigkeit über Schlüsselsperre und Hebelbankschloss“ vorgegeben.

- Q1 Lieferant der Deutschen Bahn -